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Vom Pilotprojekt zum Standard: Wie eine Kinderzahnarztpraxis 7 Behandlungszimmer digitalisierte

Stefanie Franz

Stefanie Franz

16. April 2026

Vom Pilotprojekt zum Standard: Wie eine Kinderzahnarztpraxis 7 Behandlungszimmer digitalisierte

Mehr Fokus auf die Kleinen, weniger auf die Dokumentation.

Kinderzahnheilkunde stellt besondere Anforderungen an die Praxisorganisation. Kleine Patienten brauchen volle Aufmerksamkeit, Eltern erwarten transparente Beratung und die Dokumentation muss trotzdem vollständig und rechtssicher sein. Eine Kinderzahnarztpraxis mit 7 Behandlern hat diesen Spagat mit Sonia gelöst.


Das Praxisprofil

MerkmalDetail
FachbereichKinderzahnheilkunde
Behandler7
SpezialfälleZungenband-Korrekturen, Narkose-Behandlungen
Typische BehandlungenPZR, Elternberatung, Narkose-Aufklärung
HerausforderungDokumentation parallel zur Verhaltensführung der Kinder

Die Ausgangslage: Zwischen Textbausteinen und vergessenen Details

Vor der Einführung von Sonia arbeitete die Praxis mit Textbausteinen in der Praxisverwaltungssoftware.

Problem 1: Textbausteine bilden keine Individualität ab.

Kinder sind keine Standardpatienten. Jedes Kind reagiert anders, jede Elternberatung hat andere Schwerpunkte.

Problem 2: Die Assistenz stand zwischen zwei Aufgaben.

In der Kinderzahnheilkunde ist die Verhaltensführung der kleinen Patienten eine eigenständige Aufgabe.

Problem 3: Nacharbeit fraß Zeit.

„Ich sehe den Gewinn in der Entlastung der Mitarbeiter, die besonders jetzt ein wertvolles Gut sind." – Dr. Otte, Kinderzahnarztpraxis Zahnbande


Die Lösung: Sonia als unsichtbare Dokumentationskollegin

Die Praxis führte Sonia zunächst als Pilotprojekt in zwei Behandlungszimmern ein. Nach positiven Erfahrungen wurde auf alle 7 Zimmer ausgerollt.

So funktioniert Sonia im Praxisalltag

  1. Behandlung starten: Browser öffnen, Mikrofon aktivieren.
  2. Sonia hört mit: Während der gesamten Behandlung.
  3. Dokumentation steht bereit: Vollständig, inkl. individueller Details.

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3 konkrete Einsatzbereiche im Detail

Einsatzbereich 1: Elternberatung

Vorher: Beratungsinhalte nachträglich aus dem Gedächtnis rekonstruiert.

Nachher: Sonia erfasst die Beratung vollständig in Echtzeit.

Einsatzbereich 2: Professionelle Zahnreinigung (PZR)

KennzahlVorherNachherVeränderung
Doku-Aufwand pro PZR~20 Min~5 Min-15 Min (-75 %)
Doku-Vollständigkeit~70 % (geschätzt)~100 %+30 Prozentpunkte
Nacharbeitszeit pro Tag30-45 Min~5 Min-80 %
Individuelle Details erfasstTeilweiseVollständigQualitätssprung

Einsatzbereich 3: Narkose-Aufklärung (Behandler allein im Zimmer)

Vorher: Aufklärungsdokumentation nachträglich, lückenhaft.

Nachher: Sonia erstellt rechtssichere Dokumentation, auch ohne Assistenz.


Die Vorher/Nachher-Bilanz

DimensionVorher (Textbausteine)Nachher (Sonia)
DokumentationsmethodeManuelle Textbausteine, NachbearbeitungAutomatische Echtzeit-Dokumentation
Individuelle DetailsHäufig vergessenVollständig erfasst
Rolle der ZFAZwischen Doku und PatientenbetreuungFokus auf Verhaltensführung
Zeitaufwand Doku (PZR)~20 Min pro PZR~5 Min pro PZR
Nacharbeitszeit30-45 Min/Tag~5 Min/Tag
Narkose-AufklärungLückenhaftRechtssicher, vollständig
Doku-Vollständigkeit~70 %~100 %

👉🏼 Zur Case Study: Kinderzahnarztpraxis Zahnbande – Praxisbeispiel


Was andere Praxen daraus lernen können

1. Praxen mit hohem Betreuungsanteil

Wenn die persönliche Betreuung viel Aufmerksamkeit erfordert, bleibt für die Dokumentation wenig Kapazität.

2. Praxen mit mehreren Behandlern

In dieser Praxis nutzen alle 7 Behandler Sonia – mit konsistentem Standard.

3. Praxen, die schrittweise einführen möchten

„Pilot in 2 Zimmern, dann ausrollen" hat sich bewährt.

4. Praxen mit Fachkräftemangel

Mehr dazu: Fachkräftemangel in der Zahnarztpraxis


Der Einführungsprozess: Von 0 auf 7 Behandlungszimmer

PhaseDauerWas passierte
PilotWoche 1-22 Behandlungszimmer
EvaluationWoche 3Team-Feedback, Anpassung
RolloutWoche 4-6Schrittweise auf alle 7 Zimmer
StandardAb Woche 7Fester Bestandteil des Praxisalltags

Fazit: Kleine Einführung, großer Effekt

Der Rollout zeigt: Mit einem klaren Pilot, einer kurzen Feedback-Phase und einem strukturierten Ausbau lässt sich Sonia schnell und ohne große Reibung in den Praxisalltag integrieren. Das Team gewinnt spürbar Zeit zurück, die Dokumentation wird konsistenter und vollständiger. Behandler können sich wieder stärker auf das konzentrieren, was in der Kinderzahnheilkunde zählt: die Betreuung der kleinen Patiienten und die Kommunikation mit den Eltern.

Gerade in Praxen mit mehreren Behandlungszimmern wirkt sich der Effekt sofort multipliziert aus: Was in zwei Zimmern überzeugt, wird mit sieben Zimmern zum neuen Standard.

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